• Vorsorgen

Wiederentdeckung der Sparsamkeit.

Wer spart, entscheidet bewusst.

Spar doch mal etwas: In Zeiten, in denen alles sofort verfügbar ist, tritt diese Tugend von einst in den Hintergrund. Dabei ist Sparsamkeit die Basis von Wohlstand und Freiheit.

Das Glück ist oft nur einen Klick entfernt. Der neue Flachbildschirm. Klick. Das modernste Tablet, der goldene Ring, die Reise nach New York. Klick. Gekauft. Im Internet ist alles zu haben, an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr. Wer sich selbst etwas Gutes tut, das ist wissenschaftlich bewiesen, schüttet Endorphine aus. Danach richtete zu Lebzeiten auch der nordirische Fußballprofi George Best seinen Lebensstil aus. „Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich verprasst“, sagte er einmal. Und wem die für den Konsumrausch benötigte Summe an Kleingeld fehlt, der shoppt eben auf Pump. Wozu also lange sparen, wenn die passenden Kredite im Netz gleich mitgeliefert werden? Warum Geld auf die hohe Kante legen, wenn man es genauso gut für schöne Dinge ausgeben kann?

Ganz einfach: Weil das Sparen die Grundlage für Wohlstand und Freiheit ist. Oder wie Immanuel Kant es formulierte: „Die Sparsamkeit ist die Tochter der Vorsicht, die Schwester der Mäßigung und die Mutter der Freiheit.“ Denn spätestens dann, wenn der Kreditrahmen wegen üppiger Ratenzahlungen überzogen ist, wünschte man sich wohl, statt des Teufelchens auf der Schulter auf das an die Vernunft appellierende Engelchen gehört zu haben. Es versteht sich von selbst, dass sich Freiheit und Wohlstand nicht von heute auf morgen auftun. Wer seine großen Träume verwirklichen will, sollte von jedem verdienten Euro einen Teil einbehalten. Experten empfehlen zehn Prozent des Nettoeinkommens.

Sparen bedeutet aber auch, das Heute nicht aus den Augen zu verlieren und nicht nur zu leben, um zu arbeiten und vorzusorgen. Wer spart, entscheidet bewusst, wofür er Geld ausgibt und wofür nicht. Das unterscheidet den Sparer vom Geizhals. Denn geizige Menschen sparen nur um des Sparens willen für das berühmte Bad im Geldspeicher.

So unterschiedlich wie die Menschen selbst, sind auch ihre Wünsche, für die sie sparen. Laut der aktuellen Jugendstudie des Bundesverbandes deutscher Banken legen 51 Prozent der 14- bis 17-Jährigen Geld für größere Anschaffungen zur Seite und 16 Prozent haben bereits ihre Ausbildung oder das Studium im Blick. Bei den 18- bis 24-Jährigen denken fünf Prozent an die Altersvorsorge, jeder Zehnte spart Kapital an. Für Erwachsene stehen nach wie vor die Klassiker Immobilie, Umbau der eigenen vier Wände und Altersvorsorge im Mittelpunkt. Die meisten Menschen, die den Traum vom Eigenheim leben wollen, setzen auf den klassischen Bausparvertrag oder Baufinanzierungsmodelle – beides gibt es von Wüstenrot.

Insgesamt ist es lohnenswert, sich Gedanken darüber zu machen, welche Wünsche man sich erfüllen und wofür man Geld ausgeben möchte. Ansonsten kann es passieren, dass man so handelt, wie der US-amerikanische Komiker Will Rogers es beschrieb: „Zu viele Menschen geben Geld aus, das sie nicht haben, um Dinge zu kaufen, die sie nicht wollen, um Leute zu beeindrucken, die sie nicht mögen.“

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