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Erlebnisoasen im ehemaligen Kinderzimmer

Die Kinder sind aus dem Haus – was nun? Leer stehende Zimmer bieten die Chance, endlich langgehegte Pläne zu verwirklichen.

Ein Abenteuer für den Nachwuchs, aber Herzschmerz für die Eltern: Sind die Kleinen groß und ziehen von daheim aus, ist das oft mit Freud und Leid verbunden. Es wird leiser im Eigenheim und das Kinderzimmer gleicht plötzlich einer unbewohnten Abstellkammer. Das muss nicht so bleiben. Denn mehr Platz bedeutet für die Eltern dann auch, mehr Möglichkeiten zu haben, lang gehegte Wünsche in die Tat umzusetzen. Erlaubt ist, was gefällt – vorausgesetzt, es sind die eigenen vier Wände. Als Mieter muss man sich bei Umbauten die Zustimmung des Eigentümers einholen. Hier ein paar Inspirationen.

Mehr Platz für Hobbyköche

War die Küche früher der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Familie und diente hauptsächlich dem Zweck, praktisch zu sein, kann eine Kompletterneuerung den Ort der Begegnung aufs Neue interpretieren. Denn befindet sich das Ex-Kinderzimmer neben der Küche, kann diese jetzt zu einer geräumigen Küche mit einer komplett ausgestatteten Kochinsel erweitert werden, in der sich Hobbyköche austoben können. Dazu sollten mindestens 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen, damit eine doppelseitige Kochinsel mit integrierten Rohren und Leitungen Platz hat.

Großzügig relaxen

Eine andere Möglichkeit ist es, Wohn- und Kinderzimmer zu verbinden. Eine Schiebetür im Durchgang behält die Option eines Rückzugsraums bei. Ist die Wand kein tragendes Element, verschafft ein kompletter Wanddurchbruch maximale Raumvergrößerung. Das sollte jedoch ein Fachmann prüfen. Die Veränderung ermöglicht idealen Raum für einen Essplatz, eine überdimensionale Couch oder einen Kamin. Ein Tipp, damit schmale Zimmer nicht zu schlauchförmig wirken: die Stirnseite mit einer Strukturtapete bekleben oder mit Natursteinen verzieren.

Geräumiges Badezimmer

Liegen Bad und Ex-Kinderzimmer nebeneinander, lässt sich die Nasszelle zu einem großen, geräumigen Bad für maximale Bewegungsfreiheit ausbauen. Sind Wasseranschlüsse und Fallrohre vorhanden, kann auch ein zusätzliches Bad entstehen. Soll der Bereich bis ins hohe Alter Freude bereiten, empfiehlt es sich, barrierefreie Lösungen zu wählen, wie etwa eine bodengleiche Dusche oder ausreichend Beinfreiheit unterm Waschtisch.

Schwitzen und erholen

Keine Kinder mehr im Haus, bedeutet auch mehr Zeit für sich selbst oder für zu kurz gekommene Zweisamkeit. Warum also nicht den Raum als Wellnessoase nutzen? Hier bietet sich eine Saune geradezu an. Am besten ist es, wenn der Raum eine direkte Verbindung nach außen hat. So kann man sich nach dem Schwitzen auf dem Balkon oder im Garten abkühlen. Wer noch Geld übrig hat, kann auch über einen Whirlpool mit Unterwassermassagedüsen nachdenken. Da die Elektrik sicherheitstechnische Anforderungen erfüllen muss, ist der Stromanschluss Aufgabe eines Fachmanns. Den Boden können erfahrene Heimwerker wieder selbst fliesen.

Welche Modernisierungsaktion auch immer Sie planen, Wüstenrot hilft Ihnen bei der Finanzierung.

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