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Sie möchten den Wohnkomfort in Ihrem Haus erhöhen?

Wir zeigen, wie Sie eine hohe Behaglichkeit erreichen.

Wir verbringen einen Großteil unserer Zeit in geschlossenen Räumen. Damit wir uns darin wohlfühlen, kommt es auf eine hohe Behaglichkeit an. Das sogenannte Wärmewohlbefinden lässt sich dabei vor allem mit den richtigen Temperaturen und frischer Luft erreichen.

Was bedeutet thermische Behaglichkeit?

Die thermische Behaglichkeit beschreibt das Wärmewohlbefinden von Menschen in geschlossenen Räumen. Sie berücksichtigt unter anderem die Temperaturverteilung sowie die Luftfeuchte und gibt an, bei welchen Zuständen sich viele Personen wohlfühlen. Dabei geht es nicht um einen bestimmten Punkt, sondern ein sogenanntes Behaglichkeitsfeld. Dieses ist abhängig von der Kleidung und der Aktivität und liegt im Wohnbereich bei einer Raumlufttemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius und einer Luftfeuchte von 40 bis 50 Prozent.

Wie lässt sich die Behaglichkeit im eigenen Haus steigern?

Bei einem Neubau oder einer Sanierung können Hausbesitzer schon mit einfachen Mitteln für ein hohes Wärmewohlbefinden sorgen. Dabei kommt es vor allem auf die folgenden Punkte an:

  • Luft- und Oberflächentemperaturen müssen günstig sein.
  • Unangenehme und kalte Luftströmungen sind zu vermeiden.
  • Die Luftfeuchtigkeit sollte in einem günstigen Bereich liegen.
  • Die Luft muss frei von Schadstoffen und Gerüchen sein.

Hohe Behaglichkeit durch passende Temperaturen
Geht es um ein hohes Wärmewohlbefinden, kommt es zunächst auf die gefühlte Temperatur an. Diese setzt sich aus der Luft- sowie den Oberflächentemperaturen von Wänden, Böden und Decken zusammen. Sind Wände oder Fenster zum Beispiel kalt, fühlen wir uns unbehaglich. Generell gilt, dass der Temperaturunterschied zwischen der Luft und dem Mittel aller Oberflächen in einem Raum nicht größer als 4 Grad Celsius sein sollte. Die Differenz zwischen Fuß und Kopf sollte darüber hinaus nicht mehr als 3 Grad Celsius betragen. Erreichen lässt sich das, wenn

  • Heizkörper in der Breite der Fenster und unter den Fenstern platziert werden,
  • Hausbesitzer eine energiesparende Flächenheizung installieren.

Zugluft kann das Wärmewohlbefinden stören
Auch die Zugluft hat einen großen Einfluss auf die Behaglichkeit. Strömt ständig kalte Luft über unseren Körper, können sogar schmerzhafte Verspannungen die Folge sein. Geht es darum, die kalten Luftströmungen zu vermeiden, haben Verbraucher drei Möglichkeiten. So können sie

  • die Heizkörper unter den Fenstern platzieren, um kalten Luftmassen entgegenzuwirken,
  • die Luftdichtigkeit des Gebäudes durch einen Fenstertausch optimieren,
  • falsch eingestellte Lüftungs- oder Klimageräte untersuchen und anpassen.

Günstige Luftfeuchtigkeit sorgt für Behaglichkeit
Ist die Luft im Raum zu trocken, führt das zu Staub und einem trockenen Hals. Ist sie hingegen zu feucht, fängt man schnell an zu schwitzen. Beide Zustände sind ungemütlich und können auf Dauer sogar Krankheiten hervorrufen. Damit das nicht passiert, sollte die Luftfeuchtigkeit in einem Bereich von 40 bis 50 Prozent liegen. Während ein einfaches Hygrometer schnell über den aktuellen Zustand informiert, helfen Be- oder Entfeuchter dabei, die Behaglichkeit zu steigern.

Raumluft sollte frei von Gerüchen und Schadstoffen sein
Sind viele Schadstoffe in der Luft, ist es schnell dahin mit der Behaglichkeit. Denn während Gerüche aus Bädern oder Küchen unangenehm sind, führt ein hoher CO2-Gehalt zu sinkender Konzentration und Kopfschmerz. Für Abhilfe sorgt hier ein gutes Lüftungsverhalten. Möglich ist das mit

  • regelmäßigem Stoßlüften über die Fenster sowie
  • einer energiesparenden Anlage zur Wohnungslüftung.

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