• Geld und Energie sparen

Einstieg in die energetische Sanierung.

Energieberatung.

Eine Energieberatung zeigt die größten Einsparpotenziale im eigenen Haus und bietet einen fundierten Einstieg in die energetische Sanierung. Das Beste daran: Der Staat fördert die Energieberater-Kosten mit hohen Zuschüssen.

Neutrale Beratung zu Einsparpotenzialen im Haus

Ein Blick auf den deutschen Energieverbrauch zeigt, dass fast 30 Prozent davon auf die Heizungen privater Haushalte fallen. Ist das eigene Haus schon alt, belasten unnötig hohe Verbräuche dabei nicht nur das Klima, sondern auch die Geldbeutel ihrer Besitzer.

Abhilfe schafft eine Energieberatung, bei der ein erfahrener Experte Gebäude und Technik gründlich unter die Lupe nimmt. Der Energieberater erkennt dabei die größten Schwachstellen und zeigt, welche Maßnahmen sich bei einer energetischen Sanierung lohnen.

Anders als bei der Beratung durch einen Fachhandwerker ist die Energieberatung dabei immer neutral und produktunabhängig. Der Energieexperte hat selbst keine Verkaufsabsicht und empfiehlt nur die Arbeiten, die sich wirklich lohnen.

Ablauf einer Energieberatung

Eine hochwertige Energieberatung läuft in der Regel nach einem immer gleichen Muster ab. Dabei untersucht ein Energieberater das Haus vor Ort, wertet die Ergebnisse rechnerisch aus und erstellt einen Maßnahmenplan. Ein Bericht stellt alle Ergebnisse zusammen und zeigt, was zu tun ist.

  • Untersuchung durch einen Energieberater
    Den Einstieg in eine Energieberatung macht eine ausführliche Untersuchung des eigenen Hauses. Dabei nimmt ein Experte neben Wänden, Decken oder Dächern auch die Heizungsanlage unter die Lupe. Er dokumentiert alles mit Fotografien und sammelt die wichtigsten Baudokumente, wie Baupläne oder Baubeschreibungen. Anschließend wertet er die Ergebnisse aus und ermittelt den rechnerischen Energiebedarf des Gebäudes.
  • Maßnahmen und Fahrplan zur Sanierung
    Aufbauend auf diese Ergebnisse stellt der Energieberater ein Paket aus den wichtigsten Maßnahmen zusammen. Er ermittelt die möglichen Einsparungen und erstellt auf Wunsch einen sogenannten Sanierungsfahrplan. Dieser zeigt die anstehenden Arbeiten in zeitlicher Reihenfolge und kann durchaus mehrere Jahre überspannen.
  • Bericht zur neutralen Energieberatung
    Abschließend erstellt der Energieberater einen Bericht, der alle Ergebnisse der Untersuchung zusammenfassend darstellt. Dieser zeigt vorhandene Einsparpotenziale und beschreibt die möglichen Sanierungsarbeiten. Zusammen mit einem Abschlussgespräch ist der Bericht damit eine fundierte Entscheidungshilfe für eine anstehende energetische Sanierung.

Kosten und Fördermittel für den Energieberater

Die Kosten einer Energieberatung können je nach Region und Gebäudegröße variieren. Für ein typisches Einfamilienhaus liegen sie bei rund 1.000 bis 1.300 Euro. Unterstützung bietet hier das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Denn das BAFA fördert die Energieberater-Kosten mit einem Zuschuss von 60 Prozent. Während der Staat dabei maximal 800 Euro der anfallenden Kosten im Ein- und Zweifamilienhaus trägt, übernimmt er bis zu 1.100 Euro in Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen. Die Beantragung übernimmt dabei der beauftragte Experte.

Den richtigen Energieberater finden

Einen fachlich qualifizierten Experten finden Hausbesitzer ganz einfach online: Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) stellt eine Liste mit Energieberatern aus ganz Deutschland zur Verfügung. Ein Eintrag setzt dabei eine besondere Qualifizierung und regelmäßige Weiterbildungen voraus.

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