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Sicherheit und Wärmeschutz fürs Haus.

Die Haustür.

Eine Haustür schützt die eigene Privatsphäre und hält die Wärme im Haus. Während alte oft unsicher sind und hohe Heizkosten verursachen, fördert der Staat den Einbau neuer Türen sogar mit hohen Zuschüssen.

Alte Haustüren verursachen steigende Heizkosten

Eine Hauseingangstür soll die eigene Privatsphäre vor ungebetenen Gästen, den Innenraum vor Wind und Wetter oder die Heizung vor einem zu hohen Verbrauch schützen. Vor allem den letzten Punkt gewährleisten alte Türen jedoch oft nur bedingt. Denn mit defekten Dichtungen oder integrierten Briefkästen setzen sie einströmender Kaltluft kaum etwas entgegen.

Tür-Materialien im Vergleich

Abhilfe schaffen neue Haustüren, die es heute in vielen Materialien gibt. Zur Auswahl stehen dabei Kunststoff-, Holz-, Aluminium- oder Stahltüren.

  • Kunststoff: Langlebig und pflegeleicht
    Kunststofftüren sind vergleichsweise günstig herzustellen, pflegeleicht und halten lange. Während eine gute Isolierung vor hohen Heizkosten schützt, sorgt ein integrierter Stahlkern für die nötige Sicherheit. Ein Nachteil ist der mäßige Schallschutz.
  • Holz: Gehoben und natürlich
    Holztüren wirken im Vergleich zu anderen Modellen natürlich und hochwertig, kommen aber nicht ohne regelmäßige Pflege aus. Durch die massive Bauweise bieten sie einen hohen Schutz vor Wärmeverlusten und Lärm von außen.
  • Aluminium: Stabil und wartungsarm
    Haustüren aus Aluminium haben auch ohne Pflege eine hohe Lebensdauer. Sie bieten einen guten Schutz vor Lärm und Kälte und setzen sogar Einbrechern einiges entgegen.
  • Stahl: Langlebig und besonders sicher
    Stahltüren sind stabil und bieten den besten Einbruchschutz. Sie sehen auch ohne Pflege lange aus wie neu, schützen jedoch nur schlecht vor Wärmeverlusten. Ein fachgerechter Einbau und hochwertige Dichtungen sind daher umso wichtiger.

Tipps zum Türenkauf

Neben dem Material und dem Aussehen empfehlen Experten beim Türenkauf auch auf Sicherheit und Wärmeschutz zu achten.

  • Verriegelung sorgt für Sicherheit
    Für eine hohe Sicherheit sorgen stabile Beschläge, einbruchhemmende Materialien und gute Schlösser. Wie gut die Schutzwirkung einer Tür ist, erkennen Hausbesitzer dabei an der sogenannten Widerstandsklasse. Diese gibt es von RC 1 bis RC 6, wobei größere Ziffern eine steigende Qualität kennzeichnen. Die Polizei empfiehlt Hauseingangstüren ab der Klasse RC 2.
  • Dichtungen und Wärmeschutz für niedrige Heizkosten
    Eine hohe energetische Qualität erhalten Haustüren durch Mehrkammersysteme im Rahmen sowie integrierte Dämmmaterialien. Wie gut der Wärmeschutz tatsächlich ist, verrät der U-Wert. Denn dieser gibt an, wie viel Wärme über die Tür verloren geht. Günstig ist ein möglichst kleiner Wert.

Kosten für die neue Haustür

Türenpreise können heute sehr unterschiedlich ausfallen. Denn sie sind sowohl von den gewählten Materialien als auch vom individuellen Aufbau abhängig. Typisch sind Werte von 1.000 bis 4.000 Euro für Türen aus Kunststoff und 1.500 bis 6.000 Euro für Holz- oder Aluminiumtüren.

Fördermittel für Hauseingangstüren

Über die Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) haben Hausbesitzer die Wahl zwischen günstigen Krediten und einmaligen Zuschüssen. Die Förderung gibt es dabei für den Wärme- oder den Einbruchschutz. Voraussetzung ist, dass die Türen zum:

  • Wärmeschutz einen U-Wert von 1,3 W/m²K einhalten und ein Energieberater die Maßnahme bestätigt oder
  • Einbruchschutz einen U-Wert von 1,3 W/m²K einhalten und mindestens der Widerstandsklasse RC 2 der DIN EN 1627 entsprechen.

Zu beantragen sind die Fördermittel für Haustüren vor dem Beginn der Bauarbeiten bei der Hausbank (Kredite) oder über das Zuschussportal der KfW (Zuschüsse). Wüstenrot unterstützt Sie bei der Finanzierung Ihrer neuen Haustür.

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