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Schadstoffe vermeiden im Alt- und Neubau.

Wohngesundheit im eigenen Haus steigern.

Moderne Häuser sind besonders dicht und können Schadstoffe aus dem Inneren von selbst nicht ausreichend beseitigen. Für eine hohe Wohngesundheit kommt es dabei auf Lüftung, Heizung und Baustoffe an.

Wohngesundheit heißt Schadstoffe vermeiden

Während Menschen immer mehr Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, sorgen steigende Anforderungen an die Energieeffizienz für immer dichtere Gebäude. Diese verlieren zwar weniger Wärme, können Schadstoffe, Gerüche oder eine zu hohe Feuchtigkeit von selbst aber nicht richtig regulieren. Um Allergien und Krankheiten zu vermeiden, kommt es bei Neubau und Sanierung auf eine hohe Wohngesundheit an. Dabei gilt es, Schadstoffe zu vermeiden oder mit technischen Hilfsmitteln zu regulieren.

Die Wohngesundheit steigern

Geht es darum, die Wohngesundheit in neuen oder alten Gebäuden zu steigern, sind einige Dinge zu beachten. So kommt es darauf an, dass

  • die Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen im Haus optimal sind,
  • Baustoffe und Möbel frei von Schadstoffen sind,
  • Schimmelrisiken von vornherein minimiert werden,
  • ausreichend Frischluft durch das Haus strömt und
  • hohe Lärmbelastung vermieden wird.

Temperatur und Feuchtigkeit beobachten

Ein Einflussfaktor auf die Wohngesundheit in den eigenen vier Wänden ist das Raumklima. Denn während zu warme Luft unangenehm ist, kann eine zu niedrige Temperatur krankmachen. Ähnlich verhält es sich mit der Feuchtigkeit. Auch diese sollte weder zu hoch noch zu niedrig sein, um Beeinträchtigungen der Atemwege auszuschließen. Als optimal gelten eine Lufttemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius und eine relative Luftfeuchte von 45 bis 55 Prozent.

Baustoffe und Möbel für hohe Wohngesundheit

Vor allem günstig hergestellte Möbel oder Baustoffe können hohe Schadstoffkonzentrationen enthalten. Auch wenn diese den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, sind tränende Augen, Niesanfälle oder gereizte Hautstellen möglich. Folgen, die den Komfort im eigenen Zuhause vor allem für Allergiker deutlich einschränken. Damit das nicht passiert, sollten Verbraucher Möbel und Baustoffe bewusst auswählen. Gütesiegel wie der „Blaue Engel“, das TÜV-Kennzeichen „Schadstoffgeprüft“ oder das Öko-Prädikat „natureplus“ bieten dabei viel Sicherheit.

Schimmel im Haus vorbeugen

Für eine hohe Wohngesundheit kommt es auch auf das Vermeiden von Schimmel an. Denn die giftigen Pilze, die am besten an feuchtwarmen Stellen wachsen, können diese stark beeinträchtigen. Einen hohen Schutz bietet dabei das richtige Heiz- und Lüftungsverhalten. So sollten Verbraucher darauf achten, die Feuchtigkeit im Haus durch regelmäßiges Stoßlüften zu regulieren. Eine ausreichende Temperatur sorgt außerdem dafür, dass Wasser aus der Luft nicht kondensiert und der Schimmel seinen Nährboden verliert.

Frische Luft für hohe Wohngesundheit

Stoßen Möbel oder Baustoffe viele Schadstoffe aus, hilft nur regelmäßiges Lüften. Dabei entweicht alte und verbrauchte Luft nach außen, während frische und saubere Luft nach innen strömt. Das reguliert Schadstoffe, Gerüche sowie die Feuchtigkeit und sorgt für eine hohe Wohngesundheit. Fehlt die Zeit zum Fensteröffnen, schafft eine Lüftungsanlage auch von allein optimale Bedingungen.

Hohe Lärmbelastung vermeiden

Auch Lärm kann krank machen und sollte für eine hohe Wohngesundheit vermieden werden. Möglich ist das zum Beispiel mit schalldämmenden Fenstern und einer guten Dämmung. Vor allem in innerstädtischen Bereichen oder in der Nähe viel befahrener Straßen helfen auch Lüftungsanlagen. Diese sorgen bei geschlossenen Fenstern für frische Luft und sperren störende Geräusche aus.

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