Lebensqualität erhöhen, Energie sparen, Werte schaffen. 40 Jahre – immer was zu tun.

1980 als kleines Ferienhaus gekauft, seither Schritt für Schritt ausgebaut und in ein Öko-Energiesparhaus verwandelt: Das Eigenheim-Projekt von Gudrun und Willi Meyerhöfer am Ammersee ist ein Lehrstück für Mut und Engagement – und für die Bedeutung des Bausparens.

Wenn auf dem Weg zu den Meyerhöfers der Blick von den Hügeln am Ostufer zum ersten Mal auf den Ammersee fällt, verschlägt es dem Betrachter den Atem. Wer hier wohnt, hat‘s geschafft, denkt man unwillkürlich. Und tatsächlich: Die 40-jährige Geschichte des Ehepaars Meyerhöfer und ihres Eigenheims ist eine Erfolgsgeschichte. Aber eine ganz besondere, die so gar nichts mit Luxus und Reichtum zu tun hat, sondern mit großem Mut, viel Eigenleistung und nicht zuletzt mit einer guten Finanzierungsplanung.

Vom Ferienhaus zum Wohnhaus „Heute könnten wir uns das alles natürlich nicht mehr leisten“, bestätigt Willi Meyerhöfer. Doch als sich der heute 68-jährige Mediengestalter und seine Ehefrau Gudrun, Bankkauffrau, mit dem Töchterchen im Babyalter vor 40 Jahren nach einem Eigenheim umsahen, mussten sie sich aus ihrer Heimatstadt München ein ganzes Stück ins Umland bewegen, um etwas Erschwingliches zu finden. Die gute S-Bahn-Verbindung von der Metropole „aufs Land“ gab schließlich den Ausschlag für den Kauf eines außergewöhnlichen Objekts: einer Hälfte eines „Nur-Dach“-Ferien-Doppelhauses nebst schönem Garten. Immerhin 280.000 Mark kostete das leer stehende und etwas heruntergekommene Anwesen. Mithilfe eines Wüstenrot-Bausparvertrags konnte diese Summe gestemmt werden. „Eine Stadtwohnung ohne Garten wäre einfach nichts für uns gewesen“, begründet Gudrun Meyerhöfer den mutigen Schritt, das Ferienhaus mit 80 Quadratmeter Wohnfläche zum Familiensitz zu machen.

Gudrun und Willi Meyerhöfer

„Wir haben ganz viel selbst gemacht und immer dann investiert, wenn es finanziellen Spielraum gab."

Willi und Gudrun Meyerhöfer

Drei Modernisierungsetappen

Wüstenrot Hotspot Ammersee - Innenausbau
Holz dominiert im Innenausbau. Es wirkt nicht nur warm und heimelig, sondern ist auch sehr selbstbaufreundlich.
Wüstenrot Hotspot Ammersee - Wohnzimmer mit Scheitholz-Kaminofen
Der in Eigenleistung gemauerte Scheitholz-Kaminofen im Wohnzimmer versorgt auch das Obergeschoss mit angenehmer Wärme.
Wüstenrot Hotspot Ammersee - Anbau
Der in beiden Etagen großzügig verglaste Anbau kam 1992 hinzu. Im Zuge der energetischen Modernisierung erhielten die meisten Fenster in den letzten zehn Jahren Drei-Scheiben-Verglasungen.

Das Bauherren-Ehepaar wusste, worauf es sich einließ. Man verzichtete auf teure Urlaube – mit dem See vor der Haustür fiel das nicht allzu schwer. Viel Freizeit wurde für Eigenleistungen genutzt: Innenausbau, Bodenbeläge, der Kaminofen, die Gartengestaltung – überall im Haus ist dank handwerklichem Talent und großem Engagement eine ganz persönliche Note sichtbar. Entstanden ist ein echtes Öko-Haus, denn: „Wir haben immer auf gesundheitlich unbedenkliche Materialien geachtet“, betont Gudrun Meyerhöfer. In drei Etappen gliedert sich die 40-jährige Modernisierungshistorie. Da ist zunächst der Kauf inklusive der ersten Renovierungsmaßnahmen in den frühen 1980er-Jahren. Zehn Jahre später – „als wir wieder die finanziellen Möglichkeiten hatten“ – folgten der zweigeschossige Anbau mit Wintergarten-Wohnzimmer und Pergola sowie die Unterkellerung und die neue Dacheindeckung aus Kupfer. Die Wohnfläche vergrößerte sich damit auf insgesamt 110 Quadratmeter. Die dritte Etappe schließlich dauerte zehn Jahre und endete 2017: die energetische Modernisierung. Auf diese letzte Etappe, die zur Nominierung des Hauses für den Energie-Förderpreis des Landkreises Starnberg führte, ist Willi Meyerhöfer zu Recht besonders stolz.

Gudrun und Willi Meyerhöfer

„Einen Bausparvertrag haben wir noch. Den wollen wir für eine E-Mobil-Ladestation am Haus einsetzen".

Willi und Gudrun Meyerhöfer

Hundert Prozent regenerativ

Wie ein Profi beschreibt Meyerhöfer das Zusammenspiel von Photovoltaik, Wärmepumpe, Röhrenkollektoren und Kaminofen. Kein Wunder: Ist er doch beim Energiewendezentrum des Landkreises Starnberg als ehrenamtlicher Berater tätig und nutzt sein Haus immer wieder einmal als Anschauungsbeispiel für andere Sanierungswillige. „Der Solarspeicher ist das Herz der ganzen Anlage. Hier liefern alle Wärmeerzeuger ihre Energie ab“, erläutert Willi Meyerhöfer. Da er schon 2010 in die Photovoltaik investiert hat, profitiert er seitdem von der damals noch sehr hohen Einspeisevergütung, und das noch bis zum Jahr 2030. „Deshalb speise ich auch heute den gesamten Solarstrom ins Netz ein.“ Doch schon jetzt weiß er, wie es nach dem Ende der Einspeisevergütung weitergehen wird: Dann wird er voll auf Eigenverbrauch setzen, vom Strom für die Wärmepumpe bis zum Antrieb eines E-Mobils: „Unter anderem für eine Ladestation am Haus haben wir noch einen Bausparvertrag laufen“, verrät der Hausherr.

Wüstenrot Hotspot Ammersee - Willi Meyerhöfer mit Solar-Schichtenspeicher
Willi Meyerhöfer präsentiert das Energiesystem – hier den Solar-Schichtenspeicher
Wüstenrot Hotspot Ammersee - Einhausung für Wärmepumpe
Die schalldämmende Einhausung für die Wärmepumpe hat der Hausherr natürlich selbst gebaut.
Wüstenrot Hotspot Ammersee - Wintergarten
Solarwärme und Solarstrom vom Dach – und dazu die Sonne Bayerns ganz direkt auf die Terrasse.

Langjährige Finanzpartnerschaft

Wüstenrot Hotspot Ammersee - Familie Meyerhöfer mit Wüstenrot-Beraterin Ködderitzsch

Trotz allem strategischen und handwerklichen Geschick – die Meyerhöfers sind froh, dass sie in Sachen Finanzierung von Anfang an auf eine feste Partnerschaft bauen konnten und seit vielen Jahren dieselbe Beraterin haben: „Meine Frau ist als Bankkauffrau zwar vom Fach – aber was wir durch die Beratung von Frau Ködderitzsch gespart haben, das hätten wir alleine niemals hinbekommen“, lobt Willi Meyerhöfer die Betreuung durch Wüstenrot.

Die Liegewiese im Garten

Wüstenrot Hotspot Ammersee - Familie Meyerhöfer am Fenster

Jetzt freut sich das Ehepaar aber erst einmal auf den nahen Sommer, wenn die Tochter mit den Enkelkindern zu Besuch kommt und fünf Minuten entfernt einer der schönsten Naturbadestrände des Ammersees lockt. „Wir sind oft zwei Mal am Tag zum Baden unten“, erzählt Gudrun Meyerhöfer. Auf die Liegewiese am Seeufer verzichten sie allerdings. Die Liegestühle im eigenen Garten sind einfach gemütlicher.