Mit Wüstenrot finanziert. „Wir haben hier unsere Heimat gefunden."

Familie Peuntner ist berufsbedingt schon häufig umgezogen. In der Pfalz, der „Toskana Deutschlands“, haben sie inmitten von Weinbergen ihr Traumobjekt gefunden. Beim etappenweisen Kauf und dem Ausbau des ganz besonderen Anwesens hat sie ihr Wüstenrot-Berater Christoph Schmidt begleitet. Ein Hausbesuch.

Es ist eine Premiere, als Christoph Schmidt an einem heißen Junitag aus Mannheim herüber in die Pfalz nach Bad Dürkheim gekommen ist, um Familie Peuntner zu besuchen. Der Wüstenrot-Berater ist tatsächlich zum ersten Mal hier und staunt über eines der spannendsten Objekte seines langen Berufslebens: „Ich habe schon viele Bilder und Pläne davon gesehen. Aber so außergewöhnlich habe ich es mir nicht vorgestellt.“ Der große Baukörper am Rand des 1.250-Einwohner- Stadtteils Ungstein beherbergt nicht nur den großen Wohnbereich der fünfköpfigen Familie, sondern auch noch eine Halle mit 180 Quadratmeter Fläche, in der Nicola Maria Peuntner gerade ein Café eröffnet hat, sowie acht Gästezimmer. Normalerweise ist Schmidt häufig bei seinen Kunden vor Ort – aber in diesem Fall gab’s einfach noch keine Gelegenheit. Aus einem einfachen Grund: Sein Büro liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Arbeitsstelle des Bauherrn Dr. Thomas Peuntner. Und so war es schlicht praktischer, alles Notwendige rund um die Finanzierung des Gebäudes in Mannheim zu erledigen. Die „kurzen Wege“ sind aber nur ein Grund, weshalb der Bauherr, der im Management eines großen Landmaschinen-Herstellers arbeitet, viel Lob für seinen Berater und die Wüstenrot Bausparkasse übrig hat: „Dazu kamen schnelle Entscheidungen und eine große Flexibilität, zum Beispiel bei Sondertilgungen. Das hat mir imponiert“, so Thomas Peuntner. Nun also sitzt Schmidt auf der gemütlichen Terrasse der Familie und erinnert sich zusammen mit den Eigentümern, wie vor acht Jahren alles anfing.

Wüstenrot Hotspot Bad Dürkheim - Dr. Thomas Peuntner

„Es gibt immer etwas zu tun am Haus. Eine größere Sache wird die Dacheindeckung inklusive Unterkonstruktion und Dämmung. Dafür haben wir einen Bausparvertrag."

Dr. Thomas Peuntner

Ein Faible für Architektur

Ob Bodensee oder Brasilien: Die aus dem Münsterland stammenden Peuntners sind schon weit herumgekommen in ihrem Berufsleben. „Wir sind schon oft umgezogen und haben dabei ein Faible für besondere Architektur entwickelt. Einmal haben wir sogar in einem Experimental-Haus mit einer Stoffhülle gewohnt“, erzählt die Hotelkauffrau Nicola Maria Peuntner. Und so schreckte sie die Immobilienanzeige nicht ab, in der „Wohnen in der Konzerthalle“ inseriert wurde. „Wir haben gleich gesehen, dass es dabei nicht um eine Disco geht“, erinnert sich die Bauherrin an die erste Besichtigung. Tatsächlich handelte es sich um eine private Musikakademie. „Meinem Mann und mir hat ein Blick genügt, um zu wissen: Das ist es!“ Für die Kinder Fabian (heute 19), Benjamin (16) und Johanna (13) gab‘s jeweils ein eigenes Zimmer und sogar noch einen Partyraum hinter der Garage dazu. Der Vorbesitzer hatte den gesamten Wohnbereich bereits behutsam restauriert – bis hin zu den schmucken Zementfliesen in der Eingangsdiele. Also wurde der Wohntrakt gekauft.

Die Akademie wird zum Gästehaus

Wüstenrot Hotspot Bad Dürkheim - Diele
Das Mobiliar und viele Deko-Elemente an den Wänden sind Erinnerungsstücke und Flohmarktfunde.
Wüstenrot Hotspot Bad Dürkheim - Küche
Dazu kommt ein durchdachtes Farbkonzept, für das Nicola Maria Peuntner verantwortlich ist. „Aber wir haben alle Entscheidungen gemeinsam getroffen“, betont sie.
Wüstenrot Hotspot Bad Dürkheim - Nicola Maria Peuntner
Die Bewirtung der Gäste macht der Hausherrin großen Spaß.
Wüstenrot Hotspot Bad Dürkheim - Gartendekoration
Jedes Deko-Element ist mit Bedacht ausgesucht.

In den folgenden Jahren ergab sich ein friedliches Nebeneinander von Musik und Wohnen. Die Peuntners perfektionierten mit viel Eigenleistung ihren Wohnbereich: neue Fenster, neue Solarheizung, neue Wände, neue Böden ... Daneben lief der Betrieb der Musikakademie weiter. 2018 stand auch dieser gewerblich genutzte Teil des Gebäudes zum Verkauf – und Familie Peuntner griff ein weiteres Mal zu. „Jetzt hatten wir die finanziellen Mittel“, blickt Thomas Peuntner zurück. „So konnten wir den Traum meiner Frau verwirklichen, die schon lange ein eigenes Gästehaus betreiben wollte.“ Dass die Lage des Hauses an der Deutschen Weinstraße ideal für Fahrradtouristen und andere Erholungssuchende ist, hatte die Hotelkauffrau jahrelang beobachten können. Nach dem Kauf im November 2018 wurde der Akademieraum innerhalb weniger Monate mit einem dunklen Strukturputz, farbigen Wänden und einer höchst kreativen Innenausstattung komplett umgestaltet, sodass schon im Sommer 2019 Gästehaus und Café den Betrieb aufnehmen konnten. Für die Inneneinrichtung klapperte Nicola Maria Peuntner Flohmärkte, Handwerker und Manufakturen ab. Ergebnis des Engagements: Die Gästezimmer des „Leeze“ (münsterländisch für Fahrrad) getauften Betriebs waren vom ersten Tag an ausgebucht.

Friedliche, idyllische „Flakhalle“

Das Anwesen ist unter dem Namen „Flakhalle“ bekannt. Zwar wurde es in den 1930er-Jahren zu diesem Zweck errichtet, doch niemals militärisch genutzt. Mit seinen Natursteinwänden wirkt es außerdem alles andere als martialisch. Der helle Sandstein mit seinen breiten, weißen Fugen zaubert vielmehr ein mediterranes Ambiente – wie es sich für die „Toskana Deutschlands“ gehört. „Auch für mich als Berater ist es schön zu sehen, wie ein solches Großprojekt erfolgreich umgesetzt wird“, freut sich Christoph Schmidt von Wüstenrot mit seinen Kunden. Kein Wunder, dass die ganze Familie Peuntner hier nach ihren vielen Umzügen eine Heimat gefunden hat, an der sie nach Möglichkeit auf Dauer festhalten will.