Wie funktioniert meine Anschlussfinanzierung?

Immobilie gekauft. Finanzierung in trockenen Tüchern. Doch nach einigen Jahren ist der Zeitpunkt gekommen, darüber nachzudenken, was nach Ende der Zinsbindung passiert. Was Sie bei Ihrer Anschlussfinanzierung beachten müssen, erfahren Sie hier.

Jetzt beraten lassen Anschlussfinanzierung berechnen

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Planung Ihrer Anschlussfinanzierung?

Spätestens einige Wochen vor Ablauf Ihres bestehenden Darlehens erhalten Sie von Ihrem Kreditgeber ein Zinsangebot für die nächsten Jahre. Statt auf dieses Angebot zu warten, sollten Sie idealerweise bei Ihrer Bank bereits mehrere Monate vor dem Zinsbindungsende ein Angebot für die Weiterfinanzierung anfordern.

Tipp:

Es kann sich lohnen, sehr früh an eine Anschlussfinanzierung zu denken – die beispielsweise erst in drei, fünf oder zehn Jahren ansteht. Die Konditionen können Sie sich mit einem sogenannten Forward-Darlehen oder einem Bausparvertrag für die Zukunft sichern.

Ende der Zinsbindung: Welche Möglichkeiten haben Sie?

Zinsbindung endet in 3-12 Monaten

Läuft Ihre Zinsbindung in 3 bis 12 Monaten aus, lassen Sie sich so früh wie möglich Angebote verschiedener Kreditinstitute für Ihre Anschlussfinanzierung zukommen und vergleichen diese mit dem Angebot Ihres aktuellen Kreditgebers.

Sind die Wettbewerber günstiger, sollten Sie über eine Umschuldung nachdenken. Anderenfalls bietet sich eine Prolongation an.

Mehr zum Thema Prolongation und Umschuldung
Finden Sie die passende Anschlussfinanzierung

Zurück

Zinsbindung endet in 3-5 Jahren

Bis zu 5 Jahre vor Ende der Zinsbindung ist der Abschluss eines Forward-Darlehens möglich. Dabei werden die aktuellen Zinsen heute schon für die Anschlussfinanzierung festgeschrieben. Sobald Ihre Zinsbindung ausläuft, erhalten Sie zu diesem Zeitpunkt die vorab vereinbarten Konditionen. Das Kreditinstitut erhebt für die vorzeitige Zinssicherung allerdings für jeden Monat, der bis zur Auszahlung vergeht, einen Aufschlag.

Unsere Wohndarlehen Flex und Wohndarlehen Classic gibt es auch als Forward-Darlehen.

Zurück

Zinsbindung endet in mehr als 5 Jahren

Wer sehr lange im Voraus planen und sich bereits bei Darlehensabschluss gegen das Zinsänderungsrisiko absichern möchte, sollte über einen Bausparvertrag als Lösung für die Anschlussfinanzierung nachdenken.

So sichern Sie sich auch für einen längeren Zeitraum den aktuellen Zins.

Erfahren Sie mehr zum Thema Bausparen

Zurück

Vorteile Ihrer Anschlussfinanzierung bei Wüstenrot

  • Flexible Möglichkeiten für Sondertilgungen

  • Anpassung Ihrer monatlichen Rate

  • Planbare Raten bis zum Schluss

  • Mit staatlichen Förderungen kombinierbar

Als eine von über 3.000 Beraterinnen und Beratern vor Ort heißt Wohnen für mich, Ihnen zu helfen, sich Ihren Traum zu erfüllen. Egal, wie groß die Herausforderungen rund um das Wohnen auch sind: Wir setzen uns mit Leidenschaft für Sie ein.

Welche Auswirkungen hat eine Zinserhöhung auf Ihre monatliche Belastung?

Die Höhe der Darlehenszinsen beeinflusst die Gesamtkosten einer Finanzierung erheblich. Schon kleine Veränderungen beim Zinssatz können über die Jahre viel Geld einsparen – oder hohe Kosten verursachen. In der Tabelle sehen Sie, zu welcher Mehrbelastung eine Zinserhöhung um jeweils ein Prozent führen kann.

Auswirkungen einer Zinserhöhung auf die monatliche Belastung
Mögliche Erhöhung zwischen bisherigem
und neuem Zinssatz p.a.
1 % 2 % 3 %
Mehrkosten pro Monat
(Nettodarlehensbetrag 100.000 EUR)
83 EUR 167 EUR 250 EUR
Mehrkosten pro Jahr 1.000 EUR 2.000 EUR 3.000 EUR
Tabelle: Auswirkung gestiegener Zinsen bei der Anschlussfinanzierung.

Zinsen im Blick behalten lohnt sich

Wohin bewegen sich die Zinsen? Wer 1995 ein Haus gekauft hatte, musste für sein Darlehen noch richtig tief in die Tasche greifen. Zinsen von über 8 Prozent waren damals an der Tagesordnung. Heute profitieren Bauherren und Anschlussfinanzierer von niedrigeren Zinsen. Ob die Bedingungen auf Dauer so bleiben, ist fraglich.

Zum Ratgeber: Welche Faktoren beeinflussen meinen Zinssatz?

Ihre Fragen zur Anschlussfinanzierung

Wofür benötige ich eine Anschlussfinanzierung?

Die Konditionen für ein Immobiliendarlehen werden meist über einen festen Zeitraum vereinbart. Je nach Vertrag läuft in etwa fünf, zehn oder fünfzehn Jahren die Zinsbindung für Ihr Darlehen aus. Dabei ist die Immobilie oft noch nicht abbezahlt und eine Anschlussfinanzierung für die Restschuld notwendig. Bei günstigen Zinsen haben Eigentümer dann die Chance, mit einer Zinsanpassung ihre monatliche Belastung zu senken beziehungsweise das Darlehen schneller zu tilgen. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, je nachdem, zu welchem Zeitpunkt die Zinsanpassung ansteht.

Was muss ich bei meiner Anschlussfinanzierung beachten?

Beginnen Sie frühzeitig mit der Planung Ihrer Anschlussfinanzierung, indem Sie bereits mehrere Monate vor Ende Ihrer Zinsbindung ein Angebot bei Ihrem Kreditgeber anfragen. Zusätzlich sollten Sie auch bei anderen Kreditinstituten Angebote für eine Anschlussfinanzierung oder Umschuldung anfordern.

Dabei ist wichtig, dass die Angaben später auch vergleichbar sind. Sie müssen auf Basis der gleichen Restschuldsumme berechnet werden. Auch weitere Faktoren wie Tilgungssatz oder Zinsbindungsfrist müssen für einen seriösen Vergleich einheitlich sein. Die Mühe lohnt sich: Schon minimale Veränderungen im Zinssatz bewirken deutliche Einsparungen.

Wie hoch sind die Zinsen für meine Anschlussfinanzierung?

Die aktuellen Konditionen für Ihre Anschlussfinanzierung können Sie hier berechnen:

Zum Anschlussfinanzierungsrechner

Kann ich nach 10 Jahren umschulden?

Nach 10 Jahren können Sie, unabhängig von der vereinbaren Laufzeit Ihrer Finanzierung, zu einem anderen Tarif oder Kreditgeber wechseln. Hierbei nutzen Sie Ihr Sonderkündigungsrecht, welches in §489 BGB verankert ist.

Chatten Sie mit uns

Unsere Chatzeiten:
Mo bis Do 9:00 Uhr - 19:00 Uhr
Fr 9:00 Uhr - 18:00 Uhr

Zurzeit ist kein freier Berater verfügbar.