#wohnenheisst
wenn bauzinsen steigen,
ist bausparen die lösung.
wüstenrot.

Zinswende: Jetzt schnell noch günstige Zinsen sichern

Lange Jahre kannten die Bauzinsen nur eine Richtung: nach unten. Nun ist die Wende da, die Zinsen ziehen kräftig an und haben sich seit Anfang 2021 vervierfacht.

Dazu kommen noch:

  • Unbeständige Kapitalmärkte: Krisen und die immer noch existente Pandemie schwächen weltweit die Wirtschaft und erzeugen Unsicherheit.
  • Starke Inflation: Hohe Inflation im Euro-Raum durch steigende Nachfrage bei teilweise reduziertem Angebot durch Lieferkettenstörung und steigende Energiepreise.
  • Weiterhin steigende Bau- und Immobilienkosten: Die Baupreise sind so stark gestiegen wie seit über 50 Jahren nicht mehr. Preise für Wohnimmobilien steigen immer schneller.
  • Steigende Energiekosten: Strom und Heizung werden immer teurer.

Fazit: Mit einem Bausparvertrag bauen Sie solides Eigenkapital auf und sichern sich die günstigen Darlehenszinsen dauerhaft, denn die Zinswende ist bereits Realität und der Preis für Baugeld steigt weiter.

Zinsentwicklung Hypothekenkredite | Wüstenrot

Was bedeuten steigende Zinsen für Käufer und Eigentümer?

Steigende Preise für Immobilien sind einerseits eine Belastung, da sie den Fremdkapitalbedarf erhöhen. Doch auch eine Zinserhöhung führt zu Mehrbelastungen. Für Bauherren und Immobilienkäufer bedeutet das, dass sich nun auch die Kosten für Baukredite erhöhen. Für die Berechnung der Kreditkosten muss der effektive Jahreszins herangezogen werden. Er ist die Summe aus Sollzins und weiteren Kosten und Gebühren, die im Rahmen der Kreditvergabe anfallen – also die Summe, die man dem Darlehensgeber dafür bezahlen muss, dass er dem Kreditnehmer Geld leiht.

Wie wirken sich also steigende Bauzinsen ganz konkret auf eine Baufinanzierung aus? Dazu ein Beispiel:
Bei einem Nettodarlehensbetrag von 200.000 € bedeutet eine Erhöhung der aktuellen Bauzinsen um 1 Prozentpunkt Mehrkosten von 2.000 € pro Jahr.

Mögliche Zinserhöhung p.a. 1 % - Punkt 2 % - Punkte 3 % - Punkte
Mehrbelastung pro Monat 167 € 333 € 500 €
Mehrbelastung pro Jahr 2.000 € 4.000 € 6.000 €
Mehrbelastung durch Zinserhöhung bei einem Nettodarlehensbetrag von 200.000 EUR

Warum hängen Bauzinsen vom Leitzins ab?

Bauzinsen sind der Leitzinsentwicklung in der Regel einen Schritt voraus. Der Grund: Die Märkte stellen sich bereits im Vorfeld auf Leitzinsänderungen ein, die sich abzeichnen. So steigen beispielsweise die Zinsen für Staatsanleihen, wenn mit einer Leitzinserhöhung gerechnet wird. Die Entwicklung der Staatsanleihen ist somit ein wesentlicher Indikator für anstehende Baufinanzierungen.

An diesen Konditionen orientieren sich wiederum die Konditionen für Pfandbriefe. Da Banken ihre Baufinanzierungen über langfristige Anleihen wie Pfandbriefe refinanzieren, verteuern sich in der Folge die Darlehen.

Zinsentwicklung 2022: Steigen die Bauzinsen weiter?

Die Experten rechneten für die weitere Zinsentwicklung im Jahr 2022 mit Seitwärtsbewegungen und einer moderaten Steigerung im Jahresverlauf. Die aktuell zunehmende Unsicherheit erschwert jedoch genauere Prognosen. Folgende Faktoren spielen im Hinblick auf die künftige Zinsentwicklung eine Rolle:

  • Die hohe Inflation im Euro-Raum, der man mit Zinssteigerungen entgegensteuern müsste.
  • Andererseits wird die erwartete wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie in Frage gestellt. Dazu kommen neue Schuldenaufnahmen der Mitgliederländer. Die Europäische Zentralbank (EZB) muss flexibel abwägen, inwieweit sie die eigentlich notwendige Zinswende einleiten kann, ohne die Wirtschaft oder die Zahlungsfähigkeit der Länder zu gefährden. Wird der Leitzins geändert, wirkt sich das indirekt auch auf die Bauzinsen aus.

Tipps für Ihre Baufinanzierung

  • Erhöhen Sie durch den Einsatz von Bausparverträgen die Eigenkapitalquote. Denn: Je mehr Eigenkapital, desto besser sind die Darlehenskonditionen.
  • Achten Sie darauf, die Belastungsgrenze durch die Rückzahlungsraten nicht zu überschreiten.
  • Sichern Sie sich möglichst langfristige Konditionen, um die eigene Finanzierung noch „krisenfester“ zu machen

Sichern Sie sich jetzt noch langfristig günstige Zinsen für Ihre Baufinanzierung

Zurück

Nutzen Sie alle Optionen, sich möglichst niedrige Zinsen zu sichern:

Wer jetzt eine Anschlussfinanzierung plant, kann sich mit einem Bausparvertrag oder einem Forward-Darlehen vor steigenden Zinsen schützen. Bei einem Forward-Darlehen sichern sich die aktuellen Konditionen durch einen geringen Aufschlag. Auch das kann sich langfristig rechnen. Was sinnvoll ist, muss jedoch für jeden Fall individuell überprüft werden.

Sichern Sie sich jetzt noch langfristig günstige Zinsen für Ihre Anschlussfinanzierung

Zurück

Stand: März 2022

Wichtige Informationen

Bitte beachten Sie: Unsere Ratgeberartikel ersetzen keine Beratung durch einen Gutachter oder Juristen. Bei Unsicherheiten oder Fragen wenden Sie sich daher bitte immer persönlich an einen Fachanwalt oder Gutachter. Bei Fragen zu Finanzierungen, Bausparen oder Versicherungen stehen Ihnen unsere Berater natürlich jederzeit zur Verfügung. Bei Fragen rund um die Immobilienvermittlung und -verrentung stehen Ihnen unsere Immobilienexperten gerne zur Seite.

Chatten Sie mit uns

Unsere Chatzeiten:
Mo bis Do 9:00 Uhr - 19:00 Uhr
Fr 9:00 Uhr - 18:00 Uhr

Zurzeit ist kein freier Berater verfügbar.