Der günstige Modernisierungkredit

Immer mehr Hausbesitzer denken darüber nach, sich mit einer eigenen Solaranlage von den Energieversorgern unabhängig zu machen. Grund dafür sind die steigenden Strompreise. Mit dem selbst produzierten Solarstrom sollen die Stromkosten langfristig gesenkt werden. Aber was kostet so ein Energielieferant auf dem Dach? (Geschrieben von E.ON)
Insgesamt sind die Preise für Solaranlagen in den letzten Jahren stark gesunken. Um jedoch herauszufinden, ob sich eine eigene Solaranlage wirklich lohnt, sollte man eine realistische Kostenrechnung aufstellen, die alle Kostenfaktoren enthält. Dazu gehören bei einer Solaranlage die Investitionskosten, die Wartungs-, Instandhaltungs- und Betriebskosten sowie die Stromkosteneinsparungen bzw. die Einspeisevergütungseinnahmen. Im Folgenden möchten wir Ihnen die Kostenfaktoren kurz einzeln vorstellen, damit Sie eine Grundlage für Ihre persönliche Kostenberechnung haben.
Wie eingangs erwähnt, sind Solaranlagen in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden. Bei dem Kauf einer Solaranlage muss man zunächst entscheiden, welches Ziel man mit der Solaranlage verfolgt. Möchte man nur den Stromverbrauch senken oder vom Energieversorger möglichst unabhängig werden? Von der Antwort hängt es ab, für welche Solaranlage man sich am Ende entscheidet. Das wiederum hat Einfluss auf die Investitionskosten. Die Materialkosten machen ca. 70 Prozent des Gesamtpreises einer Solaranlage aus. Bei einer Solaranlage ohne Speicher sind das die Kosten für die Solarmodule, den Wechselrichter (er wandelt den Strom in Wechselstrom um), die Solarkabel und das Montagesystem. Bei einer Anlage mit Speicher kommen noch die Kosten für den Solarspeicher hinzu. Die übrigen 30 Prozent des Preises müssen für die Montage sowie eventuell hinzukommende Planungs- und Inbetriebnahmekosten aufgewendet werden.
Neben den reinen Investitionskosten sind bei der Kostenaufstellung auch die Kosten für Wartung, Instandhaltung und Betrieb zu berücksichtigen.
Bei einer Rentabilitätsrechnung müssen am Schluss den Ausgaben die Einnahmen gegenübergestellt werden. Diese lassen sich ziemlich genau voraussagen. So wird die staatliche Einspeisevergütung z. B. über 20 Jahre garantiert. Hinzu kommen zahlreiche Fördermöglichkeiten. Heutzutage empfiehlt es sich wegen der steigenden Strompreise, so viel Eigenstrom wie möglich selbst zu verbrauchen, anstatt eine Einspeisevergütung zu kassieren. Denn dadurch werden die Stromkosten gesenkt. Das macht die Anlage schnell rentabel.
In der Regel wird man am Ende der Kalkulation feststellen, dass sich die Kosten für eine eigene Photovoltaikanlage lohnen. Denn die Anlage amortisiert sich in den meisten Fällen (je nach Solaranlage und Finanzierung) schon innerhalb der ersten 10 Jahre. Und das bei einer Laufzeit von mindestens 20 Jahren.
Autor: E.ON
Bitte beachten Sie: Unsere Ratgeberartikel ersetzen keine Beratung durch einen Gutachter oder Juristen. Bei Unsicherheiten oder Fragen wenden Sie sich daher bitte immer persönlich an einen Fachanwalt oder Gutachter. Bei Fragen zu Finanzierungen, Bausparen oder Versicherungen stehen Ihnen unsere Berater natürlich jederzeit zur Verfügung. Bei Fragen rund um die Immobilienvermittlung und -verrentung stehen Ihnen unsere Immobilienexperten gerne zur Seite.
Unsere Chatzeiten:
Mo bis Do 9:00 Uhr - 19:00 Uhr
Fr 9:00 Uhr - 18:00 Uhr