Staatliche
Förderung

Förderung für Energieberater

Heizungstausch, Fassadendämmung, neue Fenster – wer energetisch sanieren möchte, muss sich intensiv mit seiner Immobilie auseinandersetzen. Qualifizierte Energieberater helfen dabei, energetische Schwachstellen zu ermitteln, geeignete Maßnahmen zu erarbeiten und gemeinsam mit den Eigentümern einen individuellen Sanierungsfahrplan zu erstellen.

Energieberatungen werden immer wichtiger und deshalb besonders großzügig gefördert − bis zu 80 Prozent Zuschuss sind möglich. Die aktuellen Fördergelder finden Sie hier im Überblick.

Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentralen

Einen leichten und sehr kostengünstigen Einstieg ins Thema „Energiesparen“ vermitteln die Verbraucherzentralen. In den Beratungsstellen stehen Fachleute kostenlos zur Verfügung − ob am Telefon, online oder in einem persönlichen Gespräch. Sie geben Tipps zum Einsparen von Strom- oder Heizkosten ebenso wie zu energetischen Sanierungsmaßnahmen.

Was kostet eine Energieberatung bei der Verbraucherzentrale?
Wer möchte, kann mit den Fachleuten auch einen Vor-Ort-Check vereinbaren. Der Basis-Check ist kostenfrei. Ein Gebäude-Check, ein Heiz-Check oder ein Solarwärme-Check kosten dank staatlicher Förderung jeweils nur 30 Euro.

Mehr Informationen:

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de
Tel. 0800 – 809 802 400

BAFA: Bundesförderung für Energieberatung

Abhängig vom Zustand eines Hauses können unterschiedliche Maßnahmen sinnvoll sein. Mithilfe erfahrener und unabhängiger Experten lässt sich klären, welche Sanierungslösung die richtige ist. Die Fachleute berücksichtigen dabei die Vorstellungen und das Budget der Hausbesitzer und erstellen einen individuellen Sanierungsfahrplan.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übernimmt 80 Prozent der Kosten für eine Energieberatung. Die Höchstförderung beträgt

  • bei Ein- und Zweifamilienhäusern maximal 1.300 Euro
  • bei Gebäuden mit mehr als drei Wohneinheiten maximal 1.700 Euro

Beispiel:

Kosten qualifizierte Energieberatung (EFH): 1.625 Euro
- BAFA-Zuschuss: 1.300 Euro
= zu zahlender Eigenanteil: 325 Euro

Wie kommen Hausbesitzer an den Zuschuss?
Sie beauftragen einfach einen qualifizierten Energieberater. Er kümmert sich um die Abwicklung, erhält den Zuschuss und stellt eine entsprechend ermäßigte Rechnung. Zugelassene Energieberater finden Sie zum Beispiel über die Energieberatersuche der dena.

Lassen Sie sich die Fördeungen nicht entgehen!

Der Staat unterstützt Sie bei Ihrer energetischen Sanierung - nutzen Sie diese Förderung. In unserem Ratgber haben wir eine Übersicht der aktuellen Fördermöglichkeiten für Sie zusammengestellt.

Steuerliche Förderung der Gebäudesanierung

Wer keine Fördermittel oder Zuschüsse beantragt hat, kann seine energetische Sanierung ab 2020 steuerlich geltend machen. Auch die energetische Baubegleitung und Fachplanung werden steuerlich gefördert: Abzugsfähig sind 50 Prozent der anfallenden Beratungskosten, verteilt über drei Jahre.

Die steuerliche Förderung wird als Teil der Einkommensteuererklärung beim Finanzamt geltend gemacht und kann direkt von der Steuerschuld abgezogen werden. Eine vorherige Antragstellung ist deshalb nicht erforderlich.

Stand: Oktober 2022

Wichtige Informationen

Bitte beachten Sie: Unsere Ratgeberartikel ersetzen keine Beratung durch einen Gutachter oder Juristen. Bei Unsicherheiten oder Fragen wenden Sie sich daher bitte immer persönlich an einen Fachanwalt oder Gutachter. Bei Fragen zu Finanzierungen, Bausparen oder Versicherungen stehen Ihnen unsere Berater natürlich jederzeit zur Verfügung. Bei Fragen rund um die Immobilienvermittlung und -verrentung stehen Ihnen unsere Immobilienexperten gerne zur Seite.

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