Meistgenutzte Begriffe kurz erklärt.

Smart Home Wiki.

Smart Home bezeichnet die Vernetzung von Haushaltsgeräten, Haustechnik und Unterhaltungselektronik sowie deren Steuerung via App über ein Smartphone oder Tablet. So ermöglicht die Technik z.B. die Steuerung von Jalousien und Lichtquellen, die Kontrolle einer Alarmanlage oder Zentralheizung mit einem Smartphone oder Tablet und dies auch von unterwegs.

So ist Smart Home für jeden verständlich

Aktoren: Aktoren sind Antriebselemente, die elektrische Impulse in mechanische Bewegungen umwandeln, z.B. Motoren, die nach einem ausgelösten Signal per Smartphone Jalousien oder Garagentore öffnen / schließen.

Automation: Eine programmierte Aktion, die automatisch ausgeführt wird. Das klassische Beispiel für Automation ist die smarte Kaffeemaschine, die zu einer von Ihnen programmierten Zeit automatisch Kaffee kocht.

Cloud: Der virtuelle Speicherplatz dient zum Speichern der Daten von Smart-Home-Geräten. Es können z.B. die Aufnahmen von Überwachungskameras in der Cloud gespeichert und von unterwegs kontrolliert werden.

IFTTT - If This Then That: Die Bezeichnung "IFTTT - If This Then That" steht für einen Automatisierungsdienst, der dafür sorgt, dass beispielsweise ein Lichtsystem oder eine smarte Heizungssteuerung funktionieren. Zugrunde liegt dabei immer ein Auslöser, der eine Aktion in Gang setzt. So schalten sich Ihre Lampen aus, wenn Sie Ihr Smart Home verlassen oder die Heizung ein, wenn Sie sich nach der Arbeit wieder nähern. Das System erkennt, dass das Smartphone einen bestimmten Bereich verlässt beziehungsweise virtuell "betritt" und setzt nach diesem Auslöser die vorab zugewiesene Aktion in Gang.

App-Icons fliegen um das Smartphone


IoT - Internet of Things: Der Begriff "Internet of Things" beschreibt und umfasst Alltagsgegenstände, die über das Internet sowohl untereinander als auch mit der Außenwelt vernetzt sind. Es entsteht ein Netzwerk, dessen einzelne Bestandteile miteinander kommunizieren und extern bedienbar sind. Beispielsweise schalten Sie, während Sie im Urlaub sind, via Smartphone die Lampen einer intelligenten Lichtsteuerung automatisch zu einer zuvor festgelegten Zeit ein. Oder Sie regeln die Heizung von unterwegs herunter, falls Sie diese aus Versehen nicht ausgeschaltet haben.

Multiroom Audio: Kabel benötigen Sie nicht mehr, dank Multiroom Audio vernetzen Sie mehrere speziell ausgerichtete Lautsprecher in unterschiedlichen Räumen entweder über ein internes Netzwerk oder über WLAN. Danach lassen sie sich zentral via Smartphone oder Tablet über eine App ansteuern. Ist dieses Audio System eingerichtet, können Sie für jeden Raum einzeln bestimmen, welche Musik wann und wo läuft.

Mann nutzt Smart Home-Steuerung auf dem Tablet

Remote Control: Damit ist Ihre zentrale Steuereinheit gemeint. Mit dieser „Fernbedienung“ steuern Sie die einzelnen Geräte Ihres Smart-Home-Systems von überall aus an, ohne jedes einzeln direkt an seinen eigenen Bedienelementen betätigen zu müssen.

Remote: Der Zugriff auf Ihre Smart-Home-Geräte von unterwegs wird als Remote-Zugriff bezeichnet. Damit können Sie bequem von unterwegs zum Beispiel Ihre Zentralheizung einstellen oder die Gartenbeleuchtung aktivieren.

Repeater: Hat ein Signal, beispielsweise das WLAN, nicht genügend Reichweite, um all Ihre Smart-Home-Geräte verlässlich ansteuern zu können, hilft ein sogenannter Repeater. Er nimmt das Signal des Senders auf, sendet es weiter und erhöht damit die Distanz.

Smart Home Controller: Ein Smart Home Controller ist die Bezeichnung für eine Basisstation, an dem alle Daten von Smart-Home-Komponenten empfangen und weitergeleitet werden.

Smart Metering: Das intelligente Zählverfahren (Messeinheit: Smart-Meter) dient zum Messen des tatsächlichen Stromverbrauchs. Damit kann zum Beispiel auch der jährliche Stromverbrauch direkt an den Stromanbieter übermittelt werden, wodurch das Ablesen des Stromzählers nicht mehr nötig ist.

Smart-Home: Die Vernetzung und Fernsteuerung von Haushaltsgeräten, Haustechnik und Unterhaltungselektronik im Eigenheim. Weitere gern gebrauchte Begriffe sind zum Beispiel Smart Living, e-Home oder intelligentes Wohnen.

Wearables: Als Wearables gelten sehr kleine Computer wie Smartwachtes oder Fitnessarmbänder, die den Alltag erleichtern. Diese Helfer trägt man direkt am Körper oder befestigt sie an der Kleidung. Smarte Alltagsgeräte messen Ihren Bewegungsradius, den Puls oder den Blutdruck und finden mittlerweile sogar in der Medizin Anwendung.


Autor: E.ON

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